Sonntagsausflug an die SFS Ebensfeld-Erfurt

Am 18.02.2018 ergab es sich, dass das Wetter passte und Tobias als auch ich Zeit hatten. So war ein gemeinsames Ziel für die erste Tour im Jahr 2018 schnell gefunden: Es sollte Richtung neue SFS gehen und, sofern es sich zeitlich ausging, auch ein paar Motive mit der alten Infrastruktur rund um Coburg abgearbeitet werden.

Erste Anlaufstelle war Ebersdorf bei Coburg, wo wir einen Richtung Marktredwitz fahrenden RS1 von agilis festhalten konnten.

Danke des von Tobias ausgearbeiteten Planes ging es dann an die Einfädelung der SFS in die Altbaustrecke bei Ebensfeld, wo leider nur ich den schnellen mit zwei Vectrons bespannten RE ablichten konnte. Der einige Meter weiter links stehende Tobias hatte etwas weniger Glück: In letzter Sekunde fuhr ihm ein ICE ins Bild. 🙁

Den nachfolgenden ICE warteten wir dann an dieser Stelle auch noch ab, wo sich schon das aktuelle Grauen bei DB Fernverkehr abzeichnete: Das einstige stolze Steckenpferd der DB, der ICE 1, erfährt derzeit äußerlich nur noch wenig Pflege, so dass nahezu alle an diesem Tag gesichteten Triebzüge bemalt durch die Lande fuhren… Hoffentlich findet man bald wieder Zeit und Geld, um eine vernünftige Reinigung zu gewährleisten!

Bei Lützelbuch nahmen wir diesen gen Nürnberg fahrenden ICE 411 mit.

Bei Zilgendorf kann man links oberhalb des Zuges noch die Ausläufer der Stadt Coburg, dem Abgangsort des zweistündlichen schnellen REs nach Nürnberg erkennen. Die Veste Coburg versteckt sich links außerhalb des Bildrandes. Das im Anschluss entdeckte Motiv mit Veste-Blick wird Tobias mit Sicherheit in seinem in Kürze folgenden Bericht zeigen.

Einige Minuten später kam – ebenfalls bei Zilgendorf – ein aus Berlin kommender ICE 1 angebraust.

Bei Haarbrücken gewannen wir das Wolkenlotto und so klappte ein Bild des nach Nürnberg fahrenden Vectron-REs

Für den nächsten RE schafften wir’s nicht mehr rechtzeitig ans geplante Motiv, so dass uns bei Creidlitz nur ein Notschuss in allerletzter Sekunde übrig blieb – der Zug kam fast zeitlich mit uns an.

Aus dem Auto heraus hatten wir ein Kirchenmotiv bei Grub am Forst erspäht. Da die Bewölkung immer mehr zugenommen hatte, klappte das Motiv einzig mit leicht abgeschatteter Kirche…

Bei Stadel verschwand die Sonne nach unserer Ankunft in den Wolken und wir hatten schon sämtliche Hoffnung aufgegeben. Rechtzeitig zum ICE 707 spitzte die Sonne dann doch gerade so weit wieder hervor, so dass uns zum Tagesabschluss noch ein Spotlight-Foto gelang.

Nach diesem Foto und einem entspannten Tag traten wir die Heimreise an. Die Bilder einer weiteren Tour an die Strecke und in die Gegend wir Tobias als Fortsetzung demnächst an dieser Stelle zeigen.

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