Bulgarienurlaub: April 2015 und September 2016

Im April 2015 bot sich im Rahmen einer Reise durch das Land erstmals seit 2013 wieder die Möglichkeit, die bulgarische Eisenbahn in Bildern festhalten zu können.

Als Unterkunft hatte sich Panagjurishte angeboten. Dieser Ort spielte im April 1876 beim Aufstand der Bulgaren gegen das Osmanische Reich eine bedeutende Rolle. Darüber hinaus fand man dort im Jahre 1949 den „Goldschatz von Panagjurishte“: Ein fast 6,2 kg schweres, goldenes Trinkservice eines thrakischen Herrschers, welches man heute in einem nett eingerichteten Museum besichtigen kann.

Deshalb habe ich mich zunächst ein bisschen um die drei Zugpaare auf der vor ein paar Jahren reaktivierten Strecke von Plovdiv nach Panagjurishte gekümmert.

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Am Nachmittag des 10.04.2015 erwartete ich am Bahnhof von Panagjurishte die Ankunft des aus Polvdiv einfahrenden Desiros, der zum Glück nur leicht beschmiert war.

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Am 14.04.2015 ist derselbe Desiro am Spätnachmittag auf dem Weg zurück nach Plovdiv. Im Hintergrund grüßen die noch schneebedeckten Gipfel des Bulgarien von Ost nach West durchziehenden Balkangebirges herüber.

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Tags darauf war der Desiro 10 008 bei Smilets auf dem Weg nach Panagjurishte. Über den links zu sehenden Feldweg waren kurz zuvor die Holzfäller mit einem urigen LKW in den Wald geschaukelt. Im Hintergrund sind die schneebedeckten Gipfel des Rila-Gebirges zu erkennen.

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Einige Zeit später rollte der Triebwagen kurz vor Smilets wieder gen Plovdiv zu Tal.

Nachdem die Zugdichte bei drei zwischen 05 und 22 Uhr verteilten Zugpaaren eher dürftig ist, habe ich mich dann nach Norden zur mittleren von Ost nach West führenden Hauptbahn aufgemacht. Direkt hinter dem Bahnhof Koprivshtitsa fahren die ostwärts fahrenden Züge in den längsten bulgarischen Eisenbahntunnel ein. Im Anschluss folgen vor Klisura zwei Kehren sowie mehrere Tunnels und Brücken, um ins Tal Richtung Karlovo hinabzuklettern.

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Zunächst fuhr 45 149 mit ihrem Zug aus Sofia ein. Dieser Zug endet planmäßig in Koprivshtitsa und fährt nach dem Umsetzen und einiger Wartezeit zurück nach Sofia. Der Bahnhof Koprivshtitsa liegt übrigens knapp 10 km vom eigentlichen Ort entfernt. Dementsprechend war auch das Fahrgastaufkommen…

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Kurze Zeit später rollte 44 001 mit ihrem Personenzug nach Sofia aus dem Tunnel und durch den Bahnhof.

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In der Gegenrichtung folgte wiederum wenig später 44 096. Um die Mittagszeit war die Zugdichte an Personenzügen recht ordentlich, wohingegen am Nachmittag so gut wie keine Züge fahren und erst zum Abend hin kommt wieder etwas Verkehr auf die Schiene.

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Noch einmal Koprivshtitsa: 44 158 mit ziemlich versifftem Wagenpark.

Im Anschluss ging’s über den Bergrücken auf die andere Seite des Tunnels nach Stryama. Dort harrte ich noch bis zum Sonnenuntergang aus.

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Der Bahnhof Stryama liegt auf der anderen Seite des Tunnels auch ziemlich im Nichts. Zum Glück tat sich zumindest auf der Schiene noch etwas: Die private Bahngesellschaft BZK erfreute mich mit einem Kesselwagenzug.

Am nächsten Morgen hatte ich mir das Brückenmotiv bei Klisura auf das Programm geschrieben. Früh morgens ging es also von Panagjurishte über den Bergrücken, um rechtzeitig vor Ort zu sein.

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Eine schick lackierte 44er rollte mit BV 3621 ostwärts in den Bahnhof Klisura ein.

Bis zur Mittagszeit tat sich dann erstmal – nichts. Aber wir wissen vom Vortag, dass um die Mittagszeit mit mehreren Zügen in Folge zu rechnen ist.

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Nochmal Bahnhofsdurchfahrt Stryama mit dem ersten mittäglichen Personenzug.

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Quasi im Block folgte 45 196 mit PV 30116.

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Und der nun folgende Güterzug von BZK war so schnell, dass der Zug minutenlang warten musste, ehe es in den Tunnel und weiter nach Anton/Pirdop ging. Die Zeit nutzte das Lokpersonal um in der Böschung rechts außerhalb des Bildausschnitts Kräuter zu sammeln. ;-)

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Einige Zeit ging dann wieder ohne jeglichen Zugverkehr ins Land, ehe eine unerkannt gebliebene 45er mit PV 30118 auf die Bühne – äh Brücke fuhr. Die Fischteiche unterhalb scheinen gut mit Fischen bestückt zu sein: Das unruhige Wasser des hinteren Teiches rührt von nach Futter schnappenden Fischen her, welches der am Ufer stehende Herr in großem Bogen in den Teich schleuderte.

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Bereits am Vortag hatte ich von der Schnellstraße einen tollen Blick auf die Brücke und den Ort Klisura erspäht. Umgesetzt werden konnte dieser mit dem von Sofia nach Varna fahrenden Schnellzug „Tschaika“ (Seemöwe). Das erste Bild dieses Fototages entstand übrigens an der selben Brücke.

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Der Schnellzug kreuzte im Bf Klisura mit einem Bulmarket-Güterzug. Leider sorgte eine Fotowolke für Verdruss, so dass ich mich zu einer Verfolgung entschied. Bei Anton entstand dann im letzten Licht dieses Bild. In diesem Bereich wurde die Strecke übrigens erst vor kurzem von grund auf saniert.

Im Laufe des Tages hatte ich noch einige weitere Motive entdeckt, so dass es am 17.04.2015 gleich nochmal an die Strecke ging.

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Aus einem vor nicht allzu langer Zeit gerodetem Hang heraus ließ sich der Blick auf eine der Kehrbrücken umsetzen. Hier eine unbekannte 45 mit PV 30111.

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In Gegenrichtung unterquert 44 201 im Tunnel einige Häuser in der Ortslage von Klisura. Das rechts oben angepflockte Pferd war leider kurz vor Durchfahrt des Zuges von seinem Besitzer zum Arbeitseinsatz abgeholt worden…

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Bei Anton kam mir 43 517 entgegen, die zuvor einem Güterzug nach Westen über den Berg geholfen hatte.

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In Koprivshtitsa kraxelte ich für die Einfahrt des hier endenden Zuges aus Sofia auf den gut eingewachsenen Bahnhofsfelsen. Letztlich ließ sich aber doch ein netter Blick auf den Bahnhof finden.

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Für den nächsten Mittagszug postierte ich mich wieder an der frisch sanierten Strecke bei Anton, wo sich das immer noch gut schneebedeckte Balkangebirge prächtig in Szene setzen ließ.

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Den Nachmittag verbrachte ich bei Chelopech lesend auf einem Hügel mit Kapelle und Bahnblick.

Das war leider auch schon das letzte Bild des Bulgarienurlaubs im Jahr 2015. Jedoch war schnell klar, dass es auch 2016 wieder nach Bulgarien gehen sollte – diesmal im September. Neben diversen Ausflügen war genug Zeit für Eisenbahnfotos vorhanden. Erster „Stützpunkt“ war diesmal Varna, von wo aus den Ludmillas auf der Strecke nach Dobrich nachgestellt werden sollte.

Am 23.09.2016 hieß es zum ersten Mal: Auf nach Valchi Dol. Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass dieser Bahnhof das Unwort dieses Urlaubs werden sollte…

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Viel zu früh ging es morgens los, um den Nachtzug von Sofia nach Dobrich aufzunehmen. Man hätte auch deutlich länger liegen bleiben können, wenn man vorher den Onlinefahrplan der BDZ geprüft hätte. Diese hatte nämlich die Abfahrt des Nachtzuges fast 1 h nach hinten verlegt, so dass das Warten am BÜ bei Oborishte zu einer Geduldsprobe wurde ehe dann das „Lüften“ der Ludmilla zu vernehmen war.

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Die komplette Garnitur des Nachtzuges wird als Nahverkehrszug nach Varna zurückgefahren und dort bis zum Nachmittag hinterstellt. Für den abendlichen Nachtzug Kardam – Dobrich – Sofia wird wiederum die Garnitur zuvor aus Varna als Nahverkehrszug zugeführt. Hier die morgendliche Rückleistung KPV 28201 am Haltepunkt General Kiselovo.

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Wie ich vom freundlichen Fahrdienstleiter in Valchi Dol mittels Zettel und Kugelschreiber erfahren hatte, sollte der Nahverkehrszug nach Varna dort mit dem dreimal die Woche verkehrenden Güterzug nach Dobrich kreuzen. Hinter dem Haltepunkt Botevo beschleunigte 07 049 mit dem Kesselwagenzug in die Steigung. Beobachtet wurde die Szene von einem älteren Herrn mit Pferdefuhrwerk, der sich ohne weiteres Zutun fotogerecht aufgestellt hatte. :-)

Tags darauf wurde die Begleitung für den restlichen Urlaub am Bahnhof Varna abgeholt. Nachdem es am Himmel nicht so schlecht aussah, wollten wir uns um die nachmittägliche Zuführung des Nachtzuges nach Kardam kümmern. Zuvor gelangen aber noch ein paar Bahnsteigfotos.

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55 089 zog den Wagenpark des Zuges ab, mit dem Julian aus Sofia in Varna angekommen war.

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Es folgte die Zuglok 44 105 ins Bw, die einen recht ordentlichen Lackzustand aufwies.

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Bei der Suche nach Motiven für den nordwärts fahrenden lokbespannten Personenzug nahmen wir noch 10 039 mit dem Nahverkehrszug nach Varna am Haltepunkt Chernevo mit.

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Die weitere Motivsuche gestaltete sich sehr schwierig. In Valchi Dol (sic!) hatten wir Fotowolke, die Ein- bzw. Durchfahrt in Dobrich war stark verkrautet, so dass uns erst kurz vor Kardam noch ein Kunstbild von der Nachtzugzuführung gelang.

Damit war der erste gemeinsame Fototag mit Julian auch schon wieder vorüber und der Plan für den nächsten Tag stand auch: Auf nach Valchi Dol und dort den Nachtzug erlegen.

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Wie das mit Plänen immer so ist: Sie gehen meist nicht auf. Diesmal machten uns Schleierwolken einen Strich durch die Rechnung… 07 126 hat mit BV 2637 aus Sofia angehalten und beschleunigt nun aus dem Bahnhof Valchi Dol heraus.

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Was macht man bei so einem Wetter? Man verfolgt den Zug bis Botevo und macht dort ein Kunstbild… ;-)

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Immerhin riss es für die Rückfahrt rechtzeitig auf, wo wir den Zug dann in – tadaaaa – Valchi Dol aufnehmen konnten.

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Ausfahrt von 07 126 aus dem Bahnhof Valchi Dol.

Da die Vorhersage für den 26.09. strahlenden Sonnenschein versprach und wir Valchi Dol zwischenzeitlich lieb gewonnen hatten, stand für den nächsten Tag wieder mal selbiger Bahnhof als Ziel auf dem Programm.

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In Varna starteten wir bei blauem Himmel und kurz vor Valchi Dol fuhren wir dann in die Nebelsuppe hinein. Grmpf. Trotz aufkommendem Wind und immer wieder durch den Nebel durchscheinender Sonne verzog sich ebenjener bis zur Durchfahrt des Zuges nicht. So blieb es bei einem Stimmungsbild. Fazit für dieses Jahr: Umsetzung von Valchi Dol mit Sonne nicht erfolgreich. Hoffen wir, dass der Zug nächstes Jahr auch noch so fährt…

Damit ließen wir es an diesem Tag bewenden und wendeten uns anderen touristischen Programmpunkten zu, die mit einem wunderbaren Muschelessen bei – natürlich – strahlendem Sonnenschein ihren Abschluss fanden.

Tags darauf nahmen wir die Reise nach Panagjurishte in Angriff. Als Zwischenziel hatten wir Veliko Tarnovo vorgesehen, wo die Besichtigung der Stadt und der Zarenfestung auf dem Programm stand. Aber auch ein Eisenbahnbild musste sein…

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45 189 hat einen Teil der Altstadt von Veliko Tarnovo unterquert und wird in Kürze durch einen weiteren Tunnel in den zugehörigen Bahnhof einfahren.

Auch für den 28.09. war wieder top Wetter angekündigt. Wir begannen den Tag gemütlich in Panagjurishte und kümmerten uns zunächst um den BDZ-Desastro, ehe wir uns an die Verfolgung des nachmittäglichen Schmalspurzuges Septemvri – Dobrinishte machten.

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10 030 passiert den urigen Schrankenposten kurz vor Panagjurishte.

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Rechtzeitig vor der Durchfahrt des Nahverkehrszuges hat die Gleisbaurotte ihren Anhänger sowie das zugehörige Zugpferd am Bahnübergang bei Smilets ausgegleist. Dort wartete man entspannt die Durchfahrt des Zuges ab, ehe man Ruckzuck wieder eingegleist hatte und an die Arbeitsstelle zurücktuckerte.

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Kurz vor dem Haltepunkt Marko Nikolov tuckerte uns gut zwei Stunden später 77 009 mit dem Zug nach Septemvri vor die Linse.

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Der Beimann auf der 77er zeigt klar und deutlich, was er von der Maschine hält: Daumen steil nach oben im Haltepunkt Tsepina. ;-)

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„Unser“ Zug hat im Bahnhof Dolene mit dem Talfahrer PV 16104 gekreuzt, dem wir kurz hinter ebenjenem Bahnhof auflauerten.

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Bis Kostandovo war der Zug wieder aufgeholt. Man merkt deutlich: Der Herbst ist da! Und: die neue Lackierung der Wagen ist wirklich top!

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77 009 hat Velingrad verlassen und tuckert weiter.

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Im Scheitelbahnhof Avramovo kreuzte „unser“ Zug mit der ab hier nun talwärts fahrenden 75 006.

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Einfahrt in den Haltepunkt Smolevo.

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Auch das Moschee-Motiv von Cherna Mesta ist nun im Kasten.

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In Yakoruda war doch einiges los am Bahnhof.

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Mein persönliches Motivhighlight: Blick auf den Haltepunkt Yurukovo mit dem dazugehörigen Ort. Einfach geil. :-) Hier hatte Murphy ein Einsehen: Der weiße Lieferwagen auf der Straße ist am perfekten Auslösepunkt vollständig hinter den Zweigen des Baumes versteckt. :-D

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Und zum Abschluss des Fototages noch der Klassiker kurz vor Raslog.

Danach ließen wir den Zug ziehen und machten uns auf den gut zweistündigen Rückweg nach Panagjurishte. Für den nächsten Tag stand Entspannung und Kulturprogramm auf dem Plan. In diesen ließen sich aber doch drei Motive an der Strecke Plovdiv – Panagjurishte einbauen. :-)

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Nochmal der urige Schrankenposten kurz vor Panagjurishte: Wieder ist der komplett saubere 10 030 für die Fahrt nach Plovdiv eingeteilt.

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Einfahrt des Nachmittagszuges in den Bahnhof Panagjurishte.

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Bei Smilets fanden wir dann noch ein ganz nettes Motiv für die anschließende Rückfahrt nach Plovdiv.

Für den nächsten Tag hatten wir uns den Besuch an der Kohlenbahn bei Kalotina ins Programmheft geschrieben. Kurz nach 6 Uhr fuhren wir los, um rechtzeitig am Motiv zu sein.

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Um kurz vor 12 ging dann die Sirene am BÜ los und unser gut dreistündiges Warten hatte ein Ende: Der beladene Kohlezug nach Dupnitsa rollte bei Kalotina an uns vorüber. Den zwei Stunden zuvor zur Beladung fahrenden Leerzug mussten wir leider unfotografiert davon ziehen lassen.

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Leider warteten wir den Rest des Nachmittags vergeblich. Das zweite Zugpaar hatte offenbar Ausfall. Auf dem Heimweg schauten wir noch schnell am Bahnhof Dragoman vorbei, wo uns dann der Zufall hold war und 46 205 mit einem Güterzug aus Serbien einrollte.

Der 01.10. führte uns letztlich nach Sofia, von wo wir uns gegen Mittag noch in die Iskarschlucht aufmachten. In Thompson konnten wir uns gemütlich im Dorfladen verpflegen und das Abziehen einer Schlonzschicht abwarten.

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Die Schlonzschicht hat sich fast verzogen, der PV 20111 rollt schon in der Sonne gen Svoge.

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Gewartet haben wir jedoch auf den mit 44 130 bespannten PV 20102 nach Sofia, der gleich einen Halt im Bahnhof Thompson einlegen wird.

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Bei Vlado Trichkov fehlte das südwärts führende Gleis vollständig, so dass sämtlicher Verkehr über das Nordgleis abgewickelt werden musste.

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44 138 verlässt den Bahnhof Kurilo in Richtung Sofia.

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Im allerletzten Abendlicht rollt 44 126 mit dem BV 2612 aus Varna bei Kumaritsa an uns vorüber und wird in knapp 15 Minuten den Endbahnhof Sofia erreichen. Wir haben für den Heimweg nach Sofia jedoch fast 45 Minuten gebraucht – der Verkehr in der bulgarischen Hauptstadt ist eine Katastrophe…

Damit war das letzte Bahnbild des Urlaubs 2016 im Kasten. Zurückblickend bleibt nur zu sagen: Schön war’s – bis zum nächsten Mal in Valchi Dol! 😉

Danke nochmal an Julian für die diesjährige Begleitung!

 

Ein Kommentar zu “Bulgarienurlaub: April 2015 und September 2016

  1. CMH

    Hallo Marcel,
    la dolce vita in Valchi Dol – davon kann ich auch ein Lied singen… :-). Ein sehr abwechslungsreicher Bericht mit schönen Impressionen aus einem Land, aus dem wir viel zu wenige Bilder zu Gesicht bekommen. Da freut man sich bereits auf die Fortsetzung in 2017!
    Beste Grüße, CMH

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