Istrien im Corona-Sommer

Nachdem sich die Coronalage im Juni deutlich entspannt hatte bin ich Ende Juni für einige Tage in Istrien gewesen – vor allem wegen der 711, deren Ablösung irgendwann sicher kommen wird. Aufgrund der zu dieser Zeit niedrigen Infektionszahlen war der Urlaub absolut problemlos, wobei gleichzeitig extrem wenig los war…

Nun erfolgte der Grenzübertritt nach Kroatien. Nachdem die im Nahverkehr eingesetzten Schwedentriebwagen alle beschmiert sein sollten wollten wir erst zum abendlichen Istra wieder aktiv werden. Die Zeit bis dahin überbrückten wir mit dem Einkaufen von Vorräten und der Motiverkundung.

Wir suchten nun unser Hotel in der Altstadt von Buzet auf. Diese liegt eng verwinkelt auf einem Bergrücken. Zur Geduldsprobe stellte sich die Parkplatzsuche in den schmalen historischen Gassen heraus: Hier mußte jeder Millimeter genutzt werden, letztlich standen wir zwar nicht auf einem offiziellen Platz aber irgendwie so, daß man noch vorbeizuckeln konnte…

Das Hotel war familiär geführt und wir waren die einzigen Gäste. Und damit auch die einzigen Bewohner des Hauses, denn die Familie betrieb etwas weiter noch ein Restaurant, wo wir dann auch noch einkehrten und bei einem herrlichen Ausblick über das Mirnatal den Abend ausklingen ließen.

Tagsüber waren bekanntlich nur beschmierte Schwedentriebwagen unterwegs – deshalb ließen wir die Züge Züge sein und fuhren nach Fazana zum Baden ans Meer. Der Strand war herrlich leer und das Wasser toll!

Wieder aßen wir in der Altstadt von Buzet zu Abend. Am nächsten Morgen hieß es dann auch schon auschecken, denn wir wollten nach Slowenien wechseln. Zunächst war aber natürlich wieder der Istra im Fokus.

Nächste Station war Baredine. Hier deckten wir uns bei https://www.agro-millo.hr mit dem besten Olivenöl der Welt ein. Am Abend hatten wir ein Hotel in Nova Gorica gebucht, vorher wollten wir uns um die Karstbahn Sezana – Nova Gorica kümmern. Leider wurde das Wetter immer schlechter je weiter wir nach Norden fuhren.

Das Hotel in Nova Gorica war zwar „nur“ eine Pension, dafür gut eingerichtet, ordentlich sauber und man konnte unmittelbar vor seinem Zimmer wunderbar draußen sitzen und den Abend genießen. Aufgrund der Wettervorhersage planten wir am folgenden Tag nach nicht zu frühem Aufstehen. an die Koperrampe zu fahren.

Nach einer weiteren Nacht im Hotel in Nova Gorica war auch schon unser Abreisetag gekommen. Aufgrund der nicht gerade erbaulichen Wettervorhersage wollten wir in der Früh noch einen Autozug versuchen und dann heimfahren – bevor wir uns den ganzen Tag über die Wolken ärgerten. Nach dem Aufstehen sah es aber erstmal danach aus als ob auch dieses eine Foto nicht gelingen solte aber schließlich hatte das Wetter doch ein Einsehen.

Damit war der Corona-Urlaub 2020 beendet. Seit Juli sind die Zahlen bekanntlich wieder am Steigen weshalb ich auf einen weiteren Auslandsurlaub in diesem Jahr verzichtet habe.

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